Aufbaukeramik

Das ursprüngliche Töpfern

Die Aufbaukeramik ist die ursprünglichste Form des Töpferns. Dafür nimmt man Ton und formt ihn mit dem Daumen. Als erstes formt man eine Kugel aus Ton und höhlt diese dann mit dem Daumen aus. Danach dreht ihr die Tonkugel immer wieder und bearbeitet sie danach immer weiter mit den Fingern bis sie die gewünschte Form erreicht hat und die Wände sowie der Boden etwa die gleiche Stärke haben. Diese Technik eignet sich in erster Linie für einfache Gefäße wie Schalen und Vasen.

Eine durch die Aufbaukeramik entstande Schale
Eine durch die Aufbaukeramik entstande Schale

Wusttechnik

Auch hierfür braucht ihr keine Töpferscheibe. Der Boden der Töpferware besteht aus eine vorher ausgerollten Tonscheibe. Danach formt ihr den Ton zu gleichmäßigen Ringen und legt ihn auf den Boden

Eine mit der Wulsttechnik erstellte Schale

Eine mit der Wulsttechnik erstellte Amphore

Man kann den Ton allerdings auch mit Tonschlicker zu einer glatten Fläche verstreichen, so kann man große Aufbauarbeiten erstellen ohne dass man die Ringe sieht.

Plattentechnik

Bei der Plattentechnik geht es – wie der Name schoon erahnen lässt – um das Erschaffen eines Produkts durch das Benutzen von Tonplatten. Nun würden Tonplatten aber nicht senkrecht stehen bleiben und in sich zusammenfallen. Aus diesem Grund benutzt man Hilfsmittel wie Papprolen oder zusammengeknülltes Zeitungspapier.

Wie stellt man die Tonplatten her?

Man kann die Tonplatten natürlich von Hand mit einem Messer abschneiden, ich empfehle allerdings einen Plattenschneider. Mit diesem nützlichen Gerät kann man Platten unterschiedlicher Stärken vom Tonblock abschneiden. Für die Plattentechnik  braucht man keine Töpferscheibe, sie zählt also zu den Aufbauarbeiten

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